Am Tag der offenen Denkmalbesichtigung 2026 öffnet der Geschichtsverein Herderewich die Tore von Hierden für alle. Besucher können sich aufs Fahrrad schwingen, die Ausstellung im Gemeindehaus besichtigen und die Bauernhäuser, die Burg, die Kirche und die Geschichten entdecken, die Hierdens Geschichte lebendig werden lassen.
Das Erbe eines widerstandsfähigen Dorfes
Der Tag der offenen Denkmäler feiert 2026 sein vierzigjähriges Jubiläum unter dem nationalen Motto „Widerstandsfähiges Erbe in Zeiten der Unsicherheit“. Der Geschichtsverein Herderewich, der in Harderwijk und Hierden aktiv ist, schließt sich diesem Motto an, indem er Hierdens reiche Vergangenheit sichtbar macht: ein Dorf, das im Laufe der Jahrhunderte Krieg, Überschwemmungen und großen räumlichen Veränderungen ausgesetzt war und dennoch eng verbunden und widerstandsfähig blieb.
Fahrräder, Bauernhöfe und Geschichten
Ausgangspunkt ist die Ausstellung im Gemeindehaus, von wo aus Besucher Hierden auf eigene Faust erkunden können. Der Radweg „Heel Hierden fietst“ führt an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Dorfes vorbei. Unterwegs gibt es ein offenes Haus in Bheenes Boerderie, wo Schüler des Morgen College in Zusammenarbeit mit dem Verein ein maßstabsgetreues Modell einer Veluwe-Scheune nachgebaut haben. Auch De Essenburgh und die Niederländisch-Reformierte Kirche können an diesem Tag besichtigt werden; Führungen vermitteln die Geschichte dieser Denkmäler auf anschauliche Weise.
Für Jung und Alt
Das Programm ist ausdrücklich für alle zugänglich: von Fahrradtouren für die ganze Familie bis hin zu ausführlichen Führungen für alle, die mehr über die Geschichte des Dorfes erfahren möchten. Die Organisatoren laden Besucher herzlich ein, vorbeizukommen, aufs Rad zu steigen und das kulturelle Erbe von Hierden zu erleben.